Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im Austausch mit der RPG Eselsberg und nach einem Besuch der Stadtteilbibliothek Eselsberg sehen wir in einigen Punkten den Stadtteil Eselsberg betreffend Handlungsbedarf. Nach unserer Kenntnis wurde seitens der Verwaltung angekündigt, die Ladenzeile am Stifterweg zu „ertüchtigen“. Unserer Ansicht nach ist eine Aufwertung der Ladenzeile auch notwendig. Das Potential der Ladenzeile als Stadtteilzentrum mit Dienstleistungszentrum und Stadtteilbibliothek kommt in der jetzigen Form kaum zur Geltung. Um auch tatsächlich als Visitenkarte des Stadtteils Eselsberg zu wirken, braucht es eine attraktive Fläche mit vielfältigem Angebot und Aufenthaltsmöglichkeiten und ein Gesamtkonzept, in dem die Stadtteilbibliothek einen wichtigen Platz einnehmen sollte.
Die Stadtteilbibliothek erfreut sich großer Beliebtheit, stößt mittlerweile jedoch an ihre räumlichen Grenzen. Der bauliche Zustand des Gebäudes ist zudem als kritisch zu bewerten und muss dringend überprüft werden.

Immer wieder wird auch als zentrales Problem das enorme Verkehrsaufkommen am Eselsberg und Parkprobleme angesprochen. Vor diesem Hintergrund scheint es uns sinnvoll, ein Parkraum- und Verkehrskonzept für den Eselsberg zu entwerfen, um dem zunehmenden Verkehrs- und Parkdruck gerecht zu werden und durch klare Regelungen zu vereinheitlichen. Wir halten auch die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h im Stifterweg für sinnvoll.

Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um schriftliche Auskunft zu den angesprochenen Themen. Einen Antrag im Blick auf die Haushaltsberatungen behalten wir uns vor.

Mit freundlichen Grüßen
Dorothee Kühne, Fraktionsvorsitzende
Martin Ansbacher, Stadtrat