Einladung zum Bürgergespräch

„Die Zukunft der Hauptschulen in Söflingen und dem Ulmer Westen – wird die Meinloh- Hauptschule geschlossen?“

Am Montag, den 16. März um 19.30 Uhr
in der Gaststätte „Bräustüble“, Magirusstraße 44, 89077 Ulm

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor dem Hintergrund der anhaltenden Bildungsdiskussion und unter anderem der Diskussion um die Zukunft der Hauptschule hat das Land Baden- Württemberg die „Qualitätsoffensive Bildung“ ins Leben gerufen. Nach diesem Konzept sollen die Hauptschulen künftig als Werkrealschulen gleichwertig neben den Realschulen stehen. So soll es künftig möglich sein, an jeder zweizügigen Werkrealschule den mittleren Bildungsabschluss anzubieten.

Voraussetzung der Einrichtung solcher Werkrealschulen soll laut Minister Rau also sein, dass mindestens zwei Parallelklassen bestehen. Die Entscheidung über die Förderung einer Werkrealschule trifft die Kommune selbst. Die verbleibenden kleineren Hauptschulen werden so nach und nach ausbluten, bis sie aufgrund zu geringer Schülerzahl geschlossen werden müssen.

Zwar gibt Minister Rau auch für die kleineren Hauptschulen noch eine Bestandsgarantie, es ist aber anzunehmen, dass die Pläne der Landesregierung darauf abzielen, längerfristig die Hauptschulen ganz durch Werkrealschulen zu ersetzen. Danach soll ja auch die finanzielle Förderung ausgerichtet werden.

Diese Pläne tangieren ganz besonders den Stadtteil Söflingen. Da die Meinloh- Hauptschule die einzige einzügige unter den Ulmer Standortschulen für das zehnte Schuljahr ist, besteht die Gefahr, dass dieser seitherige Standortvorteil verloren geht und in der Folge diese für den Stadtteil enorm wichtige Schule ganz verschwindet. Dies wiederum hätte enorme Folgen für die Schulen in der näheren Umgebung.

Die SPD im Ulmer Westen macht sich für den Erhalt der Meinloh- Hauptschule stark und setzt sich dafür ein, dass die Schule in Söflingen bestehen bleibt. Wie sich die bildungspolitischen Pläne der Landesregierung konkret vor Ort auswirken und was dies für Ulm und den Ulmer Westen bedeutet, das möchten wir gemeinsam mit Ihnen diskutieren und laden Sie herzlich zu unserem Bürgergespräch ein. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Ansbacher
Vorsitzender