Die Verkehrsprobleme in Söflingen werden auch nach Abschluss des Sanierungsgebiets, welches den Ortskern in 30 Jahren stark aufwertete, immer drängender. Auf die Lösungssuche haben sich jetzt der Vorstadtverein Ulm- Söflingen e.V. sowie die Söflinger SPD und CDU zusammen mit der Stadtverwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern begeben.
Bei einer Begehung der jeweiligen Vorstandsmitglieder konnten seitens der Stadt der Hauptabteilungsleiter der Abteilung Verkehrsplanung und Straßenbau, Grünflächen und Vermessung, Herr Feig sowie der Leiter der Ulmer Bürgerdienste Herr Häußler als Gäste in Söflingen begrüßt werden. Die Begehung führte die Delegation an markante Punkte in der Vorstadt an welchen dringender Handlungsbedarf gegeben ist, da der heutige Zustand zu erheblichen Problemen führt. Nach rund anderthalbstündigem Rundlauf mündete diese Besichtigung in ein öffentliches Bürgergespräch, zu welchem rund 60 Bürgerinnen und Bürger der Vorstadt erschienen. Ziel war hierbei zum einen die Information über den aktuellen Planungsstand seitens der Stadt und vor allem dass die Bürger ihre persönlichen Belange gegenüber der Stadtverwaltung vortragen können. Die gemeinsamen Veranstalter, welche durch die Vorsitzenden Christof Nagel (VVS), Martin Ansbacher (SPD) und Thomas Schimd (CDU) vertreten wurden, betonten den Willen, die Lösungen gemeinsam und im Konsens anzugehen, damit realisierbare Vorschläge erzielt werden können, die tatsächliche Verbesserungen bringen.
Im Mittelpunkt standen bei der Diskussion die Parkproblematik an der Jörg- Syrlin- Straße sowie auf dem Klosterhof, aber insbesondere auch die Schlösslesgasse/Klingensteinerstraße mit dem dort verbauten Kopfsteinpflaster als Fahrbahnbelag und den Straßenverengungen. Zahlreiche anwesende Bürger verwiesen auf die Probleme mit dem Kopfsteinpflaster, welches zu enormer Lärmbelastung führt und zusätzlich an der Blaubrücke in der Schlösslesgasse so uneben ist, dass durch die Fahrbewegungen Schwingungen entstehen, welche Risse in der Hauswand verursachen. Deutlich wurde auch, dass der Klosterhof teils intensiv als Dauerparkplatz von Pendlern benutzt wird, welche dort ihr Auto abstellen um sodann mit der Straßenbahn in die Innenstadt zu gelangen. Bemängelt wurde seitens der anwesenden Bürger auch der Ausbauzustand mancher Straße und Gassen der Vorstadt – vor allem im Bereich der Ochsengasse und Schlossergasse.
Kritisiert wurde von SPD und CDU dass es für Söflingen kein einheitliches Verkehrs- und Parkkonzept gibt und beispielsweise das veraltete Parkraumbewirtschaftungskonzept für Söflingen dringend überarbeitet und den aktuellen Verkehrsverhältnissen angepasst werden muss. Die Verkehrslage in Söflingen hat sich unter anderem durch zahlreiche Neubauten so verstärkt, dass bezüglich der Verkehrsproblematik dringender Handlungsbedarf besteht.
Die Ergebnisse der Begehung und der anschließenden Veranstaltung werden in einem weiteren internen Treffen der Vorstandsmitglieder und der Stadtverwaltung bearbeitet und Lösungsansätze untersucht und auf den Weg gebracht. Wichtig ist den gemeinsamen Veranstaltern, dass die Bela