Am 10.06.08 fand ein Ortstermin gemeinsam mit der SPD- Fraktion statt, um die Verkehrs- und Lärmproblematik an der Westtangente zu diskutieren. Herr Raßmann von der Stadt Ulm war mit vor Ort, um sich ein konkretes Bild zu machen und anschließend die Pläne zur Umgestaltung der Verkehrsader zu erläutern.
Fraktionsvorsitzende Doro Kühne versprach, sich an problematischen Stellen für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 60 km/h stark zu machen. Die Pläne zur Ertüchtigung der Westtangente stießen bei den Anwohnern auf wenig Gegenliebe. So sei, laut Raßmann erst mit einem Lärmschutz zu rechnen, wenn die Westtangente dreispurig ausgebaut werden würde. Ein Ausbau würde aber zwangsläufig zu mehr Verkehr führen, was wiederum mehr Lärm bedeuten würde.

Der vom Gemeinderat im Grundsatz beschlossene Umbau der Westtangente sollte laut den Anwohnern revidiert werden. Kreisverkehre wären ein probates Mittel um den Verkehrsfluß zu gewährleisten und Lärm zu vermeiden. Alterativen zum Grundsatzbeschluss sollten also dennoch diskutiert und der Grundsatzbeschluss überdacht werden. Dies nahm SPD-Stadtrat Hartmut Pflüger aus der Versammlung mit.