SPD macht sich weiter für Erhalt der Meinloh-Hauptschule in Söflingen stark

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Bildungsdiskussion und unter anderem der Diskussion um die Zukunft der Hauptschule hat das Land Baden- Württemberg die „Qualitätsoffensive Bildung“ ins Leben gerufen. Nach diesem Konzept sollen die Hauptschulen künftig als „Neue Werkrealschulen“ gleichwertig neben den Realschulen stehen. So soll es künftig möglich sein, an jeder zweizügigen Werkrealschule den mittleren Bildungsabschluss anzubieten.

Voraussetzung der Einrichtung solcher Werkrealschulen soll laut Minister Rau also sein, dass mindestens zwei Parallelklassen bestehen. Die Entscheidung über die Einrichtung einer Werkrealschule trifft die Kommune selbst.

Zwar gibt Minister Rau auch für die kleineren Hauptschulen noch eine Bestandsgarantie, es ist aber anzunehmen, dass die Pläne der Landesregierung darauf abzielen, längerfristig die Hauptschulen ganz durch Werkrealschulen zu ersetzen. Danach soll ja auch die finanzielle Förderung ausgerichtet werden. Da für die neuen Werkrealschulen die Schulbezirke entfallen sollen, werden die verbleibenden kleineren Hauptschulen so nach und nach ausbluten, bis sie aufgrund zu geringer Schülerzahl geschlossen werden müssen. Denn Eltern mit einer entsprechenden Empfehlung für ihr Kind werden gerade in Ulm ihr Kind gleich an einer Werkrealschule anmelden.
„Diese Pläne tangieren ganz besonders uns in Söflingen. Auf Dauer sehen wir den Bestand der Meinloh- Hauptschule dadurch akut gefährdet. Da die Meinloh- Hauptschule die einzige einzügige unter den Ulmer Standortschulen für das zehnte Schuljahr ist, besteht die Gefahr, dass dieser seitherige Standortvorteil verloren geht und in der Folge diese für den Stadtteil enorm wichtige Schule ganz verschwindet. Dies wiederum hätte auch enorme Folgen für die Schulen in der näheren Umgebung. Die Söflinger SPD macht sich für den Erhalt der Meinloh- Hauptschule stark und hat sich bei Oberbürgermeister Ivo Gönner und der SPD- Gemeinderatsfraktion bereits dafür eingesetzt, dass die Schule in Söflingen bestehen bleibt. Diese Schule ist für Söflingen ein wichtiger Standortfaktor und stark mit örtlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen verwoben, die Verantwortlichen sind aktiv und engagiert und bringen sich in das Stadtteilleben voll ein. Auch aus diesen Gründen sollte die Schule auf jeden Fall erhalten bleiben.“ so der Vorsitzende der Söflinger SPD Martin Ansbacher.

Diese Pläne zeigten deutlich auf, dass die Bildungspolitik in Baden- Württemberg alles andere als weitsichtig und konzeptionell nicht einheitlich sei. Bereits vor einiger Zeit wurden die Haupt- und Werkrealschulen dazu ermutigt, einen Praxiszug einzurichten. Alle Bemühungen, einen solchen Praxiszug zu installieren würden durch die neuen Pläne nun konterkariert werden. Die bisherige Aufteilung nach Klasse 7 in einen „Praxiszug“, der zum Hauptschulabschluss führt, und in einen „Werkrealschulzug“, der auf das 10. Schuljahr vorbereitet, wird somit aufgegeben, da die „Neue Werkrealschule“ einen sechsjährigen Bildungsgang beinhaltet.

Die einzige Möglichkeit für kleinere Hauptschulen bestünde darin mit anderen Schulen zu fusionieren. Dies ist nun auch im neu vorgestellten städtischen Konzept für die Meinloh- Schule angedacht. Diese solle mit der Schule in Einsingen ein gemeinsames Schulzentrum mit dem Schwerpunkt Sport bilden und als „Außenstelle“ funktionieren.

Grundsätzlich begrüßt die SPD zunächst, dass die Meinloh- Schule nach diesem Konzept erhalten bleibt. „Wir wollen aber auch inhaltlich ein langfristiges, tragfähiges und mit den Schulen ein auf Dauer auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abgestimmtes Konzept, dass auf die Zukunft der Meinloh- Schule ausgerichtet ist.“, so Martin Ansbacher weiter. Die SPD im Ulmer Westen will nicht, dass die angedachte Qualifikation als „Außenstelle“ nur ein Vorbote und damit eine Übergangslösung bis hin zur Schließung ist. Wie die Vorstellungen der Stadt bezüglich des angedachten Schulzentrums nun konkret aussehen werden, bleibt abzuwarten. Die SPD wird die Entwicklungen diesbezüglich aufmerksam begleiten.


"Binnenverkehr muss raus aus Söflingen"

Sozialdemokraten des Stadtteils nennen Grundpfeiler einer modernen Kommunalpolitik Söflingen Grünflächen schaffen zur Naherholung, Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen sowie Entlastung des Ortskerns vom Schwerlast- und vom Binnenverkehr. Das sind nur einige Punkte, die für die Söflinger Sozialdemokraten "Grundpfeiler einer modernen, ökologisch- sozialen Kommunalpolitik" sind. So lautete auch der Titel eines Bürgergesprächs im Westen der Stadt. Weiter betonte Martin Ansbacher, der Vorsitzende der Söflinger SPD, dass die Meinloh- Hauptschule erhalten werden müsse. Deswegen sammle die SPD ab sofort an ihren Infoständen entsprechende Unterschriften der Bürger.
Referentin Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie SPD- Stadtratskandidatin, gab generell zu bedenken, dass es noch zu wenig für Familien geeigneten und bezahlbaren Wohnraum gebe. Am Stadtteil Söflingen kritisierte sie: An der Straßenbahn- Endhaltestelle und im Wohngebiet "Brauerviertel" suche man die Farbe Grün vergeblich. Ein enormes Problem sei der Verkehr. Abhilfe sei möglich durch den Ausbau der Straßenbahn und des Bahnhofs zu einem Knotenpunkt mit mehr Zugverbindungen. Weiter müssten die Quartierbusse verstärkt werden, die Söflingerstraße sollte zurückgebaut werden.

Quelle: SWP


Moderne, ökologisch-soziale Kommunalpolitik in Söflingen

Die SPD Söflingen diskutierte im Rahmen eines Bürgergespräches die Zukunft Söflingens unter dem Titel „Wir wollen eine moderne, ökologisch-soziale Kommunalpolitik für Familien in Söflingen!“, zu dem als Referentin die BUND-Landesvorsitzende Dr. Brigitte Dahlbender zu Gast war. In ihrem Vortrag wies Brigitte Dahlbender darauf hin, dass Familien zunehmend in die Stadt wollten, Familien aber immer noch ins Umland abwanderten. Ulm müsse dieser Abwanderung entgegenwirken. Aber der Anspruch an die Lebensqualität für Familien und die Wirklichkeit der kommunalen Planung passten nicht zusammen.
Die Situation und die Wünsche junger Familien stellten sich wie folgt dar:

• Reduziertes Erwerbseinkommen
• Höherer Flächenbedarf
• Hohe Preissensibilität
• Hohe Qualitätssensibilität
• Höhere Eigentumsorientierung
• Bedarf an Garten und Grünflächen
• Wunsch nach gefahrenarmen Nachbarschaften
• Kinderspezifische Infrastruktur
• Unkomplizierte Verknüpfung von Familie, Arbeit und Freizeit
• Vergleichbares gilt auch für Senioren
• Verfügbarkeit von familiengeeignetem Wohnraum
• Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum
• Kind- und Familiengerechte Infrastruktur
• Ausreichende und sichere Spielmöglichkeiten
• Gesundes Umfeld und Durchgrünung
• Barrierefreies Wohnen
• Ausreichende Bildungsangebote

Als Empfehlung für eine familienorientierte Stadtpolitik nannte Dahlbender die Bereitstellung von familiengeeigneten, preiswerten Wohnungen in den Zentren. Familien sollten bei der Planung mit einbezogen werden. Um preiswerten Wohnraum für Familien zu gewährleisten müsste die Stadt geeignete Grundstücke und Objekte vorhalten und entsprechende Arbeitsstrukturen in der Stadtverwaltung schaffen.
Die Einrichtung von offenen Spielhäusern bspw. in Parks wären eine Möglichkeit mehr kindergrechtere Spielräume zu schaffen.
In ihrem Vortrag wies Dahlbender auch darauf hin, dass die besten Lebensverhältnisse durch umfassende Bürgerbeteiligung erreicht würden. Zukünftig sollten die Städte die Möglichkeit bieten, die Berufstätigkeit beider Partner und Kindererziehung zu verknüpfen. Ein gut gestaltetes Wohnumfeld, leicht erreichbare Angebote (Einkaufen, Arbeiten, soziale Arbeit) und eine gute Bildungsinfrastruktur seien unverzichtbar. Wohnen in der Stadt müsste erschwinglich werden. Die Energiepolitik einer Stadt sei somit längst auch Sozialpolitik. Städte müssten durchgrünt sein, saubere Luft haben und Lärm arm sein. Als Negativbeispiel für Durchgrünung bezeichnete Dahlbender beispielsweise die Straßenbahn- Endhaltestelle. Die Farbe Grün suche man dort vergeblich. Auch das neu errichtete Wohngebiet Brauerviertel sei was Durchgrünung und Spielräume für Kinder anbelange, nicht gerade optimal gelungen.
Ein enormes Problem sei die Verkehrsbelastung in Söflingen. Um saubere Luft und weniger Lärm zu erreichen, müsse der Verkehr deutlich reduziert werden. Dies wäre möglich durch:

- Straßenbahn ausbauen
- Quartierbusse verstärken
- Rückbau Söflingerstraße ab Magirusstraße
- Bahnhof Söflingen ertüchtigen (Ausbau zu einem Knotenpunkt mit mehr Parkplätzen und mehr Zugverbindungen)
- Zunahme Binnenverkehr reduzieren – keine Bebauung der Kohlplatte
- Durchgangsverkehr auf die umliegenden Straßen bringen (Ertüchtigung Kurt-Schuhmacher-Ring)
- Lösung der Parkplatzprobleme durch z.B. Parkplätze beim Bhf schaffen, Parkende Autos mehr kontrollieren; Parkdecks am Kuhberg bauen für Schulen und Pendler; tragfähige Kreuzungsgestaltung am Kurt Schumacher Ring/Römerstraße.

Martin Ansbacher, der Vorsitzende der Söflinger SPD, stellte dann im Anschluss die Punkte dar, die für die Söflinger Sozialdemokraten die Grundpfeiler einer modernen, ökologisch- sozialen Kommunalpolitik für Söflingen sind:

• Sozialer und bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden
• Attraktive Wohn - und Lebensräume durch familiengerechte und ökologisch orientierte Bebauungsplanung
• Mehr Beteiligung der BürgerInnen bei den Planungen vorab
• Erhaltung und Schaffung von Grünflächen zur Naherholung
• Ausbau der Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in Söflingen. Die Garantie eines gleichmäßig hohen Standards in den Kindertagesstätten auch bezüglich der Personalausstattung. Auf längere Sicht muss auch der Kindergarten beitragsfrei sein.
• Bedarfsgerechter Ausbau des ÖPNV
• Entlastung des Ortskerns vom Schwerlastverkehr
• Entlastung des Ortskerns von Binnenverkehr
• Städtische Unterstützung und Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit
(Beispiel: Söflinger Vereine sollen Forsthaus mietfrei nutzen dürfen!)
• Meinloh- Hauptschule erhalten - Bildungsinfrastruktur
• Beibehaltung des Söflinger Wochenmarkts
• Schaffung von neuen Radwegen (Bspw. in Jörg-Syrlin-Straße)
• Lösung des Parkplatzproblems (unter anderem durch stärkere Kontrollen)

„Das Verkehr- und Parkplatzproblem in Söflingen belastet die Bürgerinnen und Bürger massiv und muss deshalb zügig angegangen werden. Jeder Verkehr, der nicht seinen Ziel- und Ausgangspunkt in Söflingen hat - also der Durchgangsverkehr - soll und muss um Söflingen herumgeleitet werden.“ so Martin Ansbacher. Parkplätze müssten häufiger kontrolliert werden. Die Vorschläge von Brigitte Dahlbender seien als Lösungsansätze durchaus geeignet, Abhilfe zu schaffen. Die Söflinger SPD setzt sich für den Erhalt der Meinloh-Hauptschule ein, deren Bestand sie auf Dauer gefährdet sieht. „Damit die Söflinger Bürgerinnen und Bürger zeigen können, wie wichtig ihnen die Schule ist, werden wir ab dem kommenden Freitag an den Infoständen der SPD eine Unterschriftenaktion für den Erhalt der Hauptschule starten und bitten alle Bürgerinnen und Bürger , sich daran zu beteiligen.“ so Martin Ansbacher weiter.


Söflingen:  Er ist selbst ein Verein, der Ortsverein Ulm- West/Söflingen der SPD, und er will das Vereinsleben im Ulmer Westen stärken. Deswegen sucht Vorsitzender Martin Ansbacher jetzt das Gespräch mit den Vereinen, um deren Situation und eine bessere gegenseitige Unterstützung auszuloten. Allgemein geht es der SPD darum, Menschen zur Solidarität im Stadtteil und zum bürgerschaftlichen Engagement - auch außerhalb der Vereine - zu motivieren. Das soll über Information und Anerkennung funktionieren, wobei große Gestaltungsspielräume bei möglichst kleinem bürokratischen Aufwand eröffnet werden sollen. Die SPD selbst übrigens ist vor der Kommunalwahl am 7. Juni jetzt immer freitags auf dem Söflinger Wochenmarkt zu finden.

Quelle: SWP

Bürgergespräch „Wir wollen eine moderne, ökologisch-soziale Kommunalpolitik für Familien in Söflingen!“

Einladung zum Bürgergespräch

„Wir wollen eine moderne,
ökologisch- soziale Kommunalpolitik für Familien in Söflingen!“

zu Gast:
Dr. Brigitte Dahlbender
Landesvorsitzende des BUND Baden- Württemberg

am Dienstag, den 12.05.2009 um 19.30 Uhr in der Gaststätte Krone in Söflingen, Großer Saal

Söflingen ist ein beliebter, eigenständiger Stadtteil mit eigenem unverwechselbaren Charakter und einem vielfältigen Angebot. Wie wird sich Söflingen in Zukunft entwickeln und wie kann diese Zukunft modern, sozial gerecht und ökologisch gestaltet werden? Was kann Kommunalpolitik dabei für Familien tun? Wie sollte sich die Verkehrssituation in Söflingen entwickeln? Diese und viele weitere Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren und laden Sie herzlich zum öffentlichen Bürger- gespräch ein. Wir freuen uns auf Ihre Meinung!


SPD macht sich für Meinloh-Hauptschule stark

Die SPD im Ulmer Westen diskutierte im Rahmen eines Bürgergesprächs die Zukunft der Meinloh- Hauptschule in Söflingen. Der Vorsitzende Martin Ansbacher sieht die Schule aufgrund der Pläne der Landesregierung akut gefährdet.
SPD macht sich für Erhalt der Meinloh-Hauptschule in Söflingen stark

Die SPD im Ulmer Westen diskutierte im Rahmen eines Bürgergespräches die Zukunft der Meinloh- Hauptschule in Söflingen. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Bildungsdiskussion und unter anderem der Diskussion um die Zukunft der Hauptschule hat das Land Baden- Württemberg die „Qualitätsoffensive Bildung“ ins Leben gerufen. Nach diesem Konzept sollen die Hauptschulen künftig als „Neue Werkrealschulen“ gleichwertig neben den Realschulen stehen. So soll es künftig möglich sein, an jeder zweizügigen Werkrealschule den mittleren Bildungsabschluss anzubieten.

Voraussetzung der Einrichtung solcher Werkrealschulen soll laut Minister Rau also sein, dass mindestens zwei Parallelklassen bestehen. Die Entscheidung über die Einrichtung einer Werkrealschule trifft die Kommune selbst.

Zwar gibt Minister Rau auch für die kleineren Hauptschulen noch eine Bestandsgarantie, es ist aber anzunehmen, dass die Pläne der Landesregierung darauf abzielen, längerfristig die Hauptschulen ganz durch Werkrealschulen zu ersetzen. Danach soll ja auch die finanzielle Förderung ausgerichtet werden. Da für die neuen Werkrealschulen die Schulbezirke entfallen sollen, werden die verbleibenden kleineren Hauptschulen so nach und nach ausbluten, bis sie aufgrund zu geringer Schülerzahl geschlossen werden müssen. Denn Eltern mit einer entsprechenden Empfehlung für ihr Kind werden gerade in Ulm ihr Kind gleich an einer Werkrealschule anmelden.

„Diese Pläne tangieren ganz besonders uns in Söflingen. Auf Dauer sehen wir den Bestand der Meinloh- Hauptschule dadurch akut gefährdet. Da die Meinloh- Hauptschule die einzige einzügige unter den Ulmer Standortschulen für das zehnte Schuljahr ist, besteht die Gefahr, dass dieser seitherige Standortvorteil verloren geht und in der Folge diese für den Stadtteil enorm wichtige Schule ganz verschwindet. Dies wiederum hätte auch enorme Folgen für die Schulen in der näheren Umgebung. Die Söflinger SPD macht sich für den Erhalt der Meinloh- Hauptschule stark und hat sich bei Oberbürgermeister Ivo Gönner bereits dafür eingesetzt, dass die Schule in Söflingen bestehen bleibt. Diese Schule ist für Söflingen ein wichtiger Standortfaktor und stark mit örtlichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen verwoben, die Verantwortlichen sind aktiv und engagiert und bringen sich in das Stadtteilleben voll ein. Auch aus diesen Gründen sollte die Schule auf jeden Fall erhalten bleiben.“ so der Vorsitzende der Söflinger SPD Martin Ansbacher.

Diese Pläne zeigten deutlich auf, dass die Bildungspolitik in Baden- Württemberg alles andere als weitsichtig und konzeptionell nicht einheitlich sei. Bereits vor einiger Zeit wurden die Haupt- und Werkrealschulen dazu ermutigt, einen Praxiszug einzurichten. Alle Bemühungen, einen solchen Praxiszug zu installieren würden durch die neuen Pläne nun konterkariert werden. Die bisherige Aufteilung nach Klasse 7 in einen „Praxiszug“, der zum Hauptschulabschluss führt, und in einen „Werkrealschulzug“, der auf das 10. Schuljahr vorbereitet, wird somit aufgegeben, da die „Neue Werkrealschule“ einen sechsjährigen Bildungsgang beinhaltet.

Die einzige Möglichkeit für kleinere Hauptschulen bestünde darin mit anderen Schulen zu fusionieren oder mit Realschulen zu kooperieren. Die anwesenden Realschulvertreter seien prinzipiell dazu bereit mit den Hauptschulen zu kooperieren, es fehle aber an passenden und abgestimmten Konzepten hierfür. Sollte die Meinloh- Hauptschule geschlossen werden, würden die Schülerinnen und Schüler auf die Albrecht- Berblinger- und auf die Adalbert- Stifter- Hauptschule (beide zweizügig) aufgeteilt werden, wobei die Berlinger- Schule schnell an Kapazitätsgrenzen stoßen würde.

Ute Fritsch, die Rektorin der Meinloh- Hauptschule: „Die Söflinger müssen nun zeigen, was ihnen ihre Meinloh- Hauptschule wert ist. Ich bin der SPD Söflingen sehr dankbar, dass sie sich dieses Themas angenommen hat.“ Sie könne sich eine Sekundarschule in Söflingen vorstellen, in der mindestens Real- und Hauptschüler gemeinsam unterrichtet werden. Dies wäre allerdings in Ulm ein Pilotprojekt, ähnlich wie es gerade in Tübingen (dort sogar unter Einbeziehung der Gymnasiasten) unter Begleitung der Unit Tübingen erprobt und praktiziert werde. Wissenschaftlich begleitet werden könne dies in Ulm beispielsweise von der PH Weingarten und der Uni Ulm und würde Ulm als Bildungsstadt sicher zur Ehre gereichen.

Die SPD- Stadträte Lisa Schanz und Georgios Giannopoulos versprachen bei der Stadt Ulm anzufragen, welche Planungen seitens der Verwaltung bezüglich Schulzusammenlegung und Schülerinnen/Schüleraufteilung bestünden.


Söflinger SPD startet morgen Unterschiftenaktion und
Bürgerumfrage zum Söflinger Wochenmarkt

Alle Bürgerinnen und Bürger, die den Markt in Söflingen auch weiterhin wollen, sind herzlich eingeladen, sich an der der morgigen Unterschriftenaktion am Infostand der Söflinger SPD auf dem Gemeindeplatz Söflingen zu beteiligen. Außerdem nimmt die SPD auch gerne Anregungen der Bürgerschaft zur Erweiterung des Marktangebots entgegen.

Die Unterschriften und die Anregungen zum Marktangebot werden dann Oberbürgermeister Ivo Gönner offiziell übergeben.

Der Infostand findet am morgigen Freitag, den 04.04.08 von 14.00 – 18.00 Uhr auf dem Söflinger Gemeindeplatz statt.

Söflinger Wochenmarkt hat gute Karten

Der Söflinger Wochenmarkt wird seit seinem Start im Juni vergangenen Jahres so gut genutzt, dass sein Fortbestand praktisch außer Frage steht. Das signalisiert der städtische Marktmeister Jakob Sailer nach einer Umfrage unter den Beschickern. Bis Anfang April sollen nun alle Beteiligten an einem Tisch mit den politischen Vertretern über die Fortführung beraten.

Das kommt der Söflinger SPD zupass, die den Markt als "vollen Erfolg" bezeichnet und seine Beibehaltung fordert. Vorsitzender Martin Ansbacher: "Der Markt wird bestens angenommen, bereichert das gesellschaftliche Leben in Söflingen stark, und die Marktbeschicker sind mit ihren Geschäften rundum zufrieden."
Jetzt müsse man sich auch über eine Erweiterung des Angebotes unterhalten, um den Markt auf dem Klosterhof noch attraktiver zu machen. Dazu will die Söflinger SPD die Bürger befragen.

Die Stadt hatte testweise einen Winter verstreichen lassen wollen, um zu sehen, ob der Freitagsmarkt tatsächlich Sinn macht. Jetzt stehen die Zeichen gut, obwohl "es ja fast keinen Winter gegeben hat", merkt Sailer an. Entscheiden über den Fortbestand könne der Oberbürgermeister als Fachbereichsleiter für Liegenschaften. Ohnehin aber komme die Sache bei einem großen Marktbericht im Juni oder Juli im Gemeinderat zur Sprache.

Quelle: SWP - Jakob Resch


SPD macht sich für Erhalt des Söflinger Wochenmarkts stark

Die Söflinger SPD sieht nach knapp neun monatiger Testphase die Einführung des Söflinger Wochenmarktes als vollen Erfolg an. Der Markt wird bestens angenommen, bereichert das gesellschaftliche Leben in Söflingen stark und die Marktbeschicker sind mit ihren Geschäften rundum zufrieden. Selbst über die Wintermonate erfreut sich der Wochenmarkt größter Beliebtheit und hat somit seine Bewährungsprobe mehr als erfolgreich bestanden.
Es war richtig, die Einführung des Wochenmarktes zunächst in Verbindung mit einer Testphase zu erreichen, um möglichen Vorbehalten die Schärfe zu nehmen. Dieses Vorgehen hatte die Söflinger SPD bereits im Juni 2006 gefordert und sieht sich nun mit dieser Strategie voll bestätigt (siehe beiliegenden Artikel).

„Jetzt geht es darum nach Ablauf der erfolgreichen Testphase deutlich zu machen, dass der Söflinger Wochenmarkt auf jeden Fall auch weiterhin bestehen soll.“ , so der Vorsitzender der Söflinger SPD Martin Ansbacher. Dafür hat sich die Söflinger SPD bei Oberbürgermeister Ivo Gönner in einem Brief eingesetzt. Die Söflinger SPD regt an, sich mit allen Beteiligten (Verwaltung, Marktbeschickern, Söflinger Vorstadtverein, politische Vertreter) zeitnah an einen Tisch zu setzen und die Zukunft des Söflinger Wochenmarktes zu besprechen, bevor im Juni nun die einjährige Testphase endgültig ausläuft.

„Wir müssen nochmals rechtzeitig klar machen und alles daran setzen, dass wir den Söflinger Wochenmarkt auch unbedingt weiterhin in Söflingen wollen. „, so Ansbacher weiter. Natürlich müsse man sich auch über die mögliche Erweiterung des Angebotes unterhalten, um den Wochenmarkt noch attraktiver zu machen.

Die Söflinger SPD wird in den nächsten Wochen die Bürgerinnen und Bürger an Infoständen und Aktionen befragen, wie sie mit dem Wochenmarkt in Söflingen zufrieden sind und lädt dazu ein, sich durch eine Unterschriftenaktion für die Beibehaltung des Söflinger Wochenmarktes einzusetzen.