Ulm bei Lebensqualität unter den ersten zehn

Das ZDF hat eine große Deutschland-Studie zum Thema „Wo lebt es sich am besten?“ durchgeführt. Dabei wurden die Kategorien Arbeit & Wohnen, Freizeit & Natur sowie Gesundheit & Sicherheit unter den 401 Landkreisen und Städten durchgeführt. Mit 207 Punkten erreichte München den ersten Platz. Ulm liegt mit 199 Punkten auf Platz 10 und gehört somit zur Top Ten der lebenswertesten Städte und Landkreise in Deutschland.

„Das ist natürlich eine langfristige Entwicklung und vielen klugen kommunalpolitischen Entscheidungen zu verdanken an der die Ulmer SPD und deren langjähriger Oberbürgermeister Ivo Gönner auch ihren Anteil haben. Wir freuen uns natürlich sehr über das positive Ranking und sehen dies gleichzeitig als Verpflichtung, mit aller Energie daran zu arbeiten, das dies auch weiterhin so bleibt oder sogar noch besser wird. Wenn Ulm sich weiterhin so großer Beliebtheit erfreut, müssen wir jedoch noch stärker als bisher für bezahlbaren Wohnraum sorgen. Das ist eine der größten kommunalpolitischen Herausforderungen der nächsten Zeit“, sagt SPD-Stadtrat Martin Ansbacher.

Andrea Schiele, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, fühlt sich in ihrem Einsatz für die Rechte der Frauen bestätigt, denn beim Frauenanteil in Kreistagen, Stadträten oder Gemeinderäten belegt Ulm deutschlandweit den ersten Platz. „Der hohe Frauenanteil im Ulmer Gemeinderat ist kein Zufall“, meint Andrea Schiele, „denn bereits in den 50er Jahren gab es parteiübergreifende politische Strukturen für und mit Frauen. Darauf baut u.a. der bis heute aktive Arbeitskreis für mehr Frauen in den Gemeinderat auf – immer noch parteiübergreifend aber gerade auch zwischen den Wahlen aktiv.“ Über das Ranking freut sich auch der Kreisvorsitzende und SPD-Stadtrat Martin Ansbacher: „Für die Ulmer SPD ist die quotierte Kommunalwahlliste bereits seit 1989 eine Selbstverständlichkeit. Wir freuen uns, dass Ulm den größten Frauenanteil im Gemeinderat deutschlandweit hat“,

Zudem liegt Ulm bei der Anzahl der Vereine pro 1000 Einwohner auf Platz 11. „Dies zeigt das große Engagement der Ulmerinnen und Ulmer. Für das großartige Engagement bedanken wir uns bei allen, die sich in unserer Stadt einsetzen. Die ehrenamtliche Tätigkeit ist unverzichtbar für eine funktionierende Stadtgesellschaft.“, freut sich SPD-Gemeinderat Georgios Giannopolous.

Weniger erfreulich ist die Ganztagsbetreuungsquote im Kindergartenalter, bei der Ulm nur auf Platz 267 liegt. „Dies liegt auch an den weiterhin zu hohen Kita-Gebühren“, sagt der Ulmer Juso-Kreisvorsitzende Matthias Lamprecht. Er begrüßt das geplante „Gute-Kita-Gesetz“ der neuen Familienministerin Franziska Giffey. Mit diesem sollen 3,5 Milliarden Euro für eine bessere Kita-Qualität und für die Senkung der KiTa-Gebühren den Ländern zur Verfügung gestellt werden.

Gemeinsame Pressemitteilung der Jusos Ulm, SPD Ulm und AsF Ulm zur Deutschlandstudie des ZDF

ZDF Mediathek


Montag, 20. März, 19.00 Uhr, Haus der Gewerkschaften, Weinhof 23

Frauen sind weit voraus - bei der Fürsorgearbeit und im Ehrenamt

Referentin: Katrin Altpeter, Ministerin a.D.

Pro Woche leisten Menschen in Deutschland durchschnittlich gut 45 Stunden Arbeit, mehr als die Hälfte dieser Stunden unbezahlt. Diese unbezahlte Arbeit umfasst neben Tätigkeiten der Haushaltsführung auch die Betreuung und Pflege von Kindern und anderen Haushaltsmitgliedern sowie ehrenamtliches oder freiwilliges Engagement und Unterstützung für Personen, die nicht im Haushalt leben. Dabei arbeiten Frauen gut eine Stunde mehr als Männer (Statistisches Bundesamt). Was muss geschehen, dass Fürsorgearbeit mehr anerkannt und gerechter verteilt wird? Darüber wollen wir nach einem Input-Referat von Katrin Altpeter, Ministerin a. D. und ehemalige Landtagsabgeordnete, diskutieren.

Dafür trete ich ein

Dafür trete ich ein

Ich bin überzeugt, dass Fortschritt möglich ist. Mit viel Engagement, guten Ideen und dem richtigen Teamgeist kann es auch in unserer oft so komplizierten Welt gelingen, das Leben für die Menschen besser zu machen. Nicht nur für wenige, sondern für alle.

Denn ich bin auch überzeugt, dass zu einem guten Leben die Gemeinschaft und der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gehört. Für andere da sein, die es schwerer haben. Politik bedeutet für mich, dass das Leben für jeden und jede offen ist – unabhängig von der Herkunft, ohne Hürden, aber mit vielen Chancen für den eigenen Weg.

Oft sind es die großen Fragen nach Gerechtigkeit, Frieden und der Kampf gegen Armut, die wir beantworten müssen. Noch häufiger bewegen uns aber Fortschritte im Alltag und die kleinen, aber ganz konkreten Schritte. Als Schüler kämpfte ich gemeinsam mit anderen für ein Jugendzentrum in meiner Heimatstadt Goslar. Am Ende waren wir erfolgreich – weil eine Partei mit uns diskutierte und uns ernst nahm. Das war die SPD.

Ich habe gelernt: Vieles ist möglich, wenn alle gemeinsam anpacken. Das lohnt sich.

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand. Wir sind mehr als 450.000 Frauen und Männer aus allen Generationen, allen Bevölkerungsgruppen und allen Regionen unseres Landes. Wir alle sind überzeugt, dass es besser gehen kann. Mit Zuversicht und Realismus. Das ist die SPD.

Ich bin Sozialdemokrat. Dafür trete ich ein.

Sigmar Gabriel


Diskussion zur Integration von Frauen und Müttern in den Arbeitsmarkt

E I N L A D U N G zur Diskussionsveranstaltung

am Donnerstag, 13. Oktober, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Mitte, Schaffnerstraße 17, 89073 Ulm

Arbeitszeiten, Arbeitszeitwünsche und
work-life-balance - Immer noch unvereinbar?
Erwerbsbeteiligung von Frauen im europäischen Vergleich

mit Dr. Angelika Kümmerling
(wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg Essen)

Mit ihr konnten wir eine ausgewiesene Expertin für dieses Thema gewinnen. Mit Fakten, Weitblick und sozialdemokratischem Herzblut wird sie uns den Input geben, der nach hoffentlich spannender Diskussion Antworten auf manche Fehlentwicklung geben wird.
Denn trotz beträchtlicher Fortschritte hinsichtlich der Erwerbsbeteiligung hinkt Deutschland in Bezug auf die Arbeitszeiten von Frauen und Müttern im europäischen Vergleich deutlich hinterher. Offensichtlich gelingt es in anderen Ländern besser als in Deutschland, die weibliche Bevölkerung auch über die Arbeitszeit in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Da Frauen aufgrund von Kindererziehung bzw. Pflege von Angehörigen zudem ihre Erwerbstätigkeit häufiger unterbrechen als Männer und sie öfter teilzeiterwerbstätig sind, haben sie zudem ein deutlich höheres Armutsrisiko.

Wie kann die bessere Integration von Frauen und Müttern in den Arbeitsmarkt gelingen? Welchen Hemmnissen sehen sich insbesondere Frauen in Deutschland gegenüber und wo lohnt es sich, über den Tellerrand zu schauen und vielleicht sogar von unseren europäischen Nachbarn zu lernen? Das sind die Fragen, die wir gerne mit Euch diskutieren würden.

Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Ulm
Andrea Schiele

Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Ulm
Günter Stiffel


Flucht ist weiblich!

Veranstaltung der AsF zum internationalen Frauentag 2016:

Donnerstag, 10. März, 20.00 Uhr, Bürgerhaus Mitte, Schaffnerstraße 17, Ulm

"Flucht ist weiblich!"

Frauen sind besonders von Flucht betroffen, ihre Traumatisierungen häufig tief, wenn sie hier ankommen. Gemeinsam mit Jasmina Prpic (Anwältinnen ohne Grenzen), Lisa Schanz (Förderverein des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm) und Dr. Brigitte Dahlbender (Stadträtin) wollen wir auf die allgemeine, aber auch die konkrete Situation in Ulm für Frauen einen Blick werfen."


Auf den Anfang kommt es an!

Auf den Anfang kommt es an!
Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frühkindliche Bildung - ein Zukunftsfaktor

mit Marion v. Wartenberg, Staatssekretärin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg

Mittwoch, 29. April 2015, 20:00 Uhr im Haus der Gewerkschaften, Weinhof 23, Ulm

„Die frühe Kindheit ist die lernintensivste Zeit, die wir überhaupt kennen. Die Anforderungen an diejenigen, die in diesem Feld tätig sind, haben sich grundlegend verändert, weil die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sich verändert haben, aber sie haben sich auch grundlegend verändert, weil unser Verständnis der frühen Kindheit, unser Verständnis von Bildung und Erziehung sich auch verändert haben. Ich finde, die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern ist mehr wert, die Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern prägt die frühe Kindheit." sagte Marion v. Wartenberg erst kürzlich in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.
Was bedeutet dies für die Bewertung von frühkindlicher Bildung in unserer Gesellschaft? Für Eltern, für ErzieherInnen, für die Kommunen - die Gesellschaft insgesamt?

Diese Fragen und viele mehr wollen wir mit Marion v. Wartenberg diskutieren. Dazu laden wir Sie sehr herzlich ein und freuen uns auf einen lebhaften Austausch!