Dafür trete ich ein

Dafür trete ich ein

Ich bin überzeugt, dass Fortschritt möglich ist. Mit viel Engagement, guten Ideen und dem richtigen Teamgeist kann es auch in unserer oft so komplizierten Welt gelingen, das Leben für die Menschen besser zu machen. Nicht nur für wenige, sondern für alle.

Denn ich bin auch überzeugt, dass zu einem guten Leben die Gemeinschaft und der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gehört. Für andere da sein, die es schwerer haben. Politik bedeutet für mich, dass das Leben für jeden und jede offen ist – unabhängig von der Herkunft, ohne Hürden, aber mit vielen Chancen für den eigenen Weg.

Oft sind es die großen Fragen nach Gerechtigkeit, Frieden und der Kampf gegen Armut, die wir beantworten müssen. Noch häufiger bewegen uns aber Fortschritte im Alltag und die kleinen, aber ganz konkreten Schritte. Als Schüler kämpfte ich gemeinsam mit anderen für ein Jugendzentrum in meiner Heimatstadt Goslar. Am Ende waren wir erfolgreich – weil eine Partei mit uns diskutierte und uns ernst nahm. Das war die SPD.

Ich habe gelernt: Vieles ist möglich, wenn alle gemeinsam anpacken. Das lohnt sich.

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die wichtigsten Werte der Sozialdemokratie – seit über 150 Jahren schon. Auch in einer Welt, die sich schnell verändert und immer neue politische Lösungen braucht, haben sie Bestand. Wir sind mehr als 450.000 Frauen und Männer aus allen Generationen, allen Bevölkerungsgruppen und allen Regionen unseres Landes. Wir alle sind überzeugt, dass es besser gehen kann. Mit Zuversicht und Realismus. Das ist die SPD.

Ich bin Sozialdemokrat. Dafür trete ich ein.

Sigmar Gabriel


Die Vorstandsmitglieder OV Mitte/Ost

  • Ulrike Schanz, Vorsitzende
  • Andrea Schiele, stellv. Vorsitzende
  • Matthias Lamprecht, Schriftführer
  • Claudia Riecker, Kassiererin
  • BeisitzterInnen:
    • Heidi Lesiow (nicht im Bild)
    • Kemal Ülker
  • Vertreterinnen im Kreisvorstand (Nicht im Bild): Jenny Maier / Susanne Schanz

Am 15.07.15 fand ein Wechsel in der Spitze des Ortsvereins statt. In einer Kampfabstimmung um den Vorsitz setzte sich Ulrike Schanz mit 22 zu 11 Stimmen durch und wurde somit mit 66 % zur Vorsitzenden gewählt. Heidi Lesiow, die bisherige Vorsitzende, stand aus zeitlichen Gründen nur noch als Beisitzerin zur Verfügung. Stellvertreterin von Schanz wurde Andrea Schiele, Schriftführer Matthias Lamprecht und zur Kassiererin wurde Claudia Riecker gewählt. Beisitzer_innen wurden Heidi Lesiow (nicht im Bild), Fabian Neumeister und Kemal Ülker.

Schulpflicht für Kinder von Geflüchteten

In seiner gestriegen Vorstandssitzung zeigte der Vorstand des SPD Ortsvereins Ulm – Mitte/Ost Unverständnis über die Vorschläge des SPD Landesvorsitzenden in Thüringen, die Schulpflicht für Kinder von Asylbewerbern und Flüchlingen auszusetzen. „Diese Kinder stehen unverschuldet vor einer ungewissen und unklaren Zukunft und sollen nun auch noch der Chance auf Bildung beraubt werden!“ so Ulrike Schanz (Vorsitzende). „Bildung ist das Einzige was Menschen egal wohin sie gehen mitnehmen können.“

Für den Vorstand ist vollkommen klar, dass das keine Antwort ist auf die drängenden Raumfragen in Schulen und den Anforderungen an einem qualifizierten Unterricht für diese Kinder.

Bildung ist ein Menschenrecht - Schulbildung ist ein Kinderrecht und in den UN-Konvention verankert. Expert*innen weisen regelmäßig darauf hin, wie wichtig jeder Einblick in deutsche (bzw. europäische) Institutionen und Lebensweise, jedeUnterweisung in der Sprache des Gastgeberlandes ist. Und das ist vollkommen unabhängig von der Aufenthaltsdauer und dem Ausgang eines Asylverfahrens. Das sind Grundsteine mit denen die Menschen weitermachen können.

Daher hat der der Vorstand auch einen Antrag für den Landesparteitag in Baden-Württemberg beschlossen in dem Vorschläge dieser Art eine klare Absage erteilt werden soll. „Wer, wenn nicht das wohlhabende Deutschland kann die Aufgabe leisten?“ so Schanz abschließend.